Kinder
und insbesondere Kleinkinder
brauchen ihre Eltern.

Krippen und Kitas sind zwar sehr wertvoll,
können aber niemals die Liebe der Eltern ersetzen.
Das ist auch nicht ihr Auftrag.

Wir Eltern und insbesondere Mütter müssen aufwachen
und unsere unglaubliche Benachteiligung zu begreifen!

Früher haben Eltern für die enorme
zeitliche, finanzielle und emotionale Investition
in die Kindererziehung etwas zurück bekommen:
die Versorgung im Alter!

Heute bringen Kinder ihren Eltern und insbesondere den Müttern
das höchste Risiko der Verarmung
während der Erziehungszeit und später auch in der Rente. 

Eltern sind finanziell so stark benachteiligt,
dass man dazu keine Statistiken mehr bemühen muss,
sondern alleine die Vorstellungskraft reicht aus:

Wie geht es einem kinderlosen Doppelverdiener-Ehepaar
im Vergleich zur Familie mit zwei Kindern
am Ende ihres Berufslebens?
Und in der Rente?

 Die derzeitige durchschnittliche Rente der Mütter (West)
bewegt sich um ca. 300 Euro !
Die Situation ist so dramatisch, dass sie in den Statistiken
nicht mehr veröffentlicht wird.
Die Rente der Mütter wird nur noch als Durchschnitt aller Frauen kaschiert,
wobei die kinderlosen Frauen, die ihr Leben lang gearbeitet haben,
für eine deutliche Aufbesserung sorgen.

Sicherlich haben Kinderlose auch hohe Steuern
und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt,
doch dieses Geld kommt nicht bei den Familien an.
Ohne Kinder funktioniert jedoch
der Generationenvertrag nicht!

Somit können auch Kinderlose trotz ihrer hohen Rentenansprüche
leer ausgehen, wenn nicht genug Kinder da sind,
die ihre Renten später aufbringen sollen.

Daher müssen wir uns alle heute ernsthaft fragen,
wofür unsere Steuern und Abgaben ausgegeben werden
und ob die Familien ausreichend unterstützt werden,
damit sie genügend Kinder haben
und diese zu gesunden Erwachsenen erziehen?

Dies ist nicht der Fall:
Wir haben zu wenig Kinder
und viele davon sind durch den Stress,
in dem die Familien leben
auch noch geschädigt!

Der Grund dafür ist, dass völlig einseitig
die öffentliche Kinderbetreuung finanziert wird:
Krippen und Kitas kosten bis zu 3.500 Euro pro Kind und Monat!
Die Familie bekommt aber im Vergleich dazu fast nichts!

Ein Jahr bzw. 14 Monate Elterngeld,
das nach dem vorherigen Einkommen errechnet wird,
reicht oft nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Viele Mütter befinden sich in der Ausbildung oder im Studium,
viele sind vor der Geburt des Kindes zu Hause
mit den älteren Kinder und haben gar kein Einkommen.

Selbst wenn, was kommt nach dem Elterngeld?
Außer Kindergeld 145 Euro monatlich nichts mehr.

Daher müssen Mütter arbeiten,
denn je länger sie mit ihren Kindern zu Hause bleiben,
desto weniger Chance auf eine Rückkehr in den Beruf
haben sie.
Je höher die Qualifikation, desto schwieriger wird es,
beruflich wieder Fuß zu fassen.

Auch hier müssen wir uns für mehr Akzeptanz
der beruflichen Auszeit zur Kindererziehung,
für mehr der Teilzeitarbeit und mehr Home-Office
in allen, auch in den hochqualifizierten Berufen einsetzen.

Ein Wiedereinsteiger wird sich wesentlich schneller einarbeiten,
als eine neue Fachkraft ausgebildet werden kann!
Auch die Arbeitgeber tragen hier ihre Verantwortung
und müssen umdenken,
denn auch sie brauchen die nächste Generation
von Mitarbeitern!

Die Konsequenz aus der jetzigen Situation ist klar:
Kaum jemand ist bereit,
das Armutsrisiko Nr. 1 = "Kind"
auf sich zu nehmen!

Welche Mutter will ihre Kinder
mit einem Jahr oder gar darunter
ganztags in die Krippen abgeben?
Wer will bei dem heutigen Arbeitsstress
den ganzen Tag arbeiten und in der Freizeit die Familie managen?
Dieser Stress wirkt auf Eltern und Kinder
und bringt dauerhaft viele ernsthafte Erkrankungen,
auch psychische wie Zappelphilipp, Konzentrationsstörungen
und psychosomatische Krankheiten,
die bereits im Kleinkindesalter dramatisch zunehmen.

  Das Recht auf Kindererziehung
wird den Eltern im Grundgesetz garantiert,
doch das können Eltern nur dann wahrnehmen,
wenn ihre Existenz gesichert ist.

Dass sich Eltern aus existenziellen Gründen
von ihren Kindern trennen müssen, um ganztags zu arbeiten,
ist in einer so entwickelten Gesellschaft wie unserer nicht tragbar.

Daher setzen wir uns dafür ein,
dass Eltern ein Erziehungsgehalt erhalten,
um sich der Kindererziehung ausreichend zuwenden zu können
und damit geht auch die Verpflichtung einher, dies zu tun.

Analog zur Pflegeversicherung müssen sich Eltern
auf ihre Rolle systematisch vorbereiten
und ihre Kinder optimal versorgen.
Dies ist durchaus kontrollierbar
- genauso wie in der Pflegeversicherung!

Auch dort wird kontrolliert, ob für die Pflegefälle gut gesorgt wird,
sonst wird das Pflegegeld gestoppt.
So wäre es möglich, auch in schwierigen Familien
rechtzeitig Einblick zu gewinnen
und den Kindern und ihren Eltern zu helfen,
bevor eine evtl. Kindeswegnahme notwendig wird.

Alte Menschen pflegen wir
und unsere Kinder nicht?

Das ist nicht nur ungerecht,
sondern auch hochgradig unmoralisch.

Beruf und Familie JA!
Jedoch nicht gleichzeitig,
sondern nacheinander!

Damit Eltern sich es leisten können,
brauchen wir ein
Erziehungsgehalt,
analog zu der Pflegeversicherung
und eine Akzeptanz des Wiedereinstiegs
in den Beruf seitens der Arbeitgeber.

Setzen Sie sich mit uns für das Erziehungsgehalt ein,
damit die Lebenssituation der Eltern und insb. der Mütter verbessert wird

und damit mehr Kinder geboren werden,
die zu verantwortungsvollen, gesunden und starken
Erwachsenen werden!


Dann haben auch wir eine Zukunft.